Auflistung nach alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen:
Text Petra
Text Bloss
Text Christian
Text Angela
Text Anke
Text Rudi
Lebenslauf Kurt Preißler:
Auf dem Foto sehen sie Kurt Preißler im Garten seines damaligen Wohnhauses ( Waldstraße 6 ) hinter dieser Staffelei.
Arbeitsgrundlage sind dabei einige Küchenmöbel – eine Großartige Staffelei konnte sich der Künstler – welcher uns heute auf unserem Rundgang auf dem Malerweg Sayda mit vielen Landschaftsbildern und Stadtansichten – meist mit dem Kirchturm als stadtprägendes Wahrzeichen – erfreut hat nicht leisten.

+ Kurt Preißler wurde in Sayda 1893 geboren, doch schon bald verzog er mit seinen Eltern nach Dresden – denn dort waren die Verdienstmöglichkeiten für seinen als Dekorationsmaler tätigen Vater wesentlich günstiger. Die Tätigkeit seines Vaters weckte in dem noch jugendlichen Kurt Preißler das Interessen an der Kunst – an der Malerei. Nach dem Abschluß am Realgymnasium verdiente er sich sein Studium an der Kunstakademie in Dresden durch zeichnerische Ausgestaltung von Katalogen für das Kaufhaus Renner und als Zeichner für Architekten in Dresden. Aus humanistischen Gründen ließ er sich im Ersten Weltkrieg zum Sanitätssoldaten ausbilden. Nach dem Krieg beendete er sein Studium an der Kunstakademie als Meisterschüler.
Ab 1923 stellte er seine Werke regelmäßig im Rahmen des Sächsischen Kunstvereines aus.In den folgenden Jahren führten ihn Studienreisen z.B. nach Dänemark – Polen – Italien und in die Schweiz sowie an die Ostsee.
Bei den Luftangriffen auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde auch Preißler mit Ehefrau Gertrud ausgebombt. Dabei ging auch sein bis dahin geschaffenes Werk fast vollständig verloren. Seine Frau Gertrud verließ mit wenigen Habseligkeiten den Ort des Schreckens und fand Unterkunft in Sayda – wo 1946 auch Kurt Preißler eintraf.
So wurde der Geburtsort Sayda für die in Dresden ausgebombten und all ihrer Habe verlustig vergangenen zur neuen Heimat – wenn auch arm aber am Leben stürzte sich Preißler dort wieder auf die Malerei und in einem wahren Schaffensrausch schuf er unzählige Bilder von seiner neuen – unserer – Heimat.
Bis zu seinem Tode im Jahr 1968 entstanden so unzählige Werke mit Ansichten unserer erzgebirgischen Landschaft – manchmal gemalt auch nur für einen Sack Kartoffeln – einen Korb Äpfel oder ein Dutzend Eier um den ärgsten Hunger der Nachkriegsjahre stillen zu können. Später entstanden auch Werke welche sich mit dem Hütten- und Bergbau beschäftigten sowie Bilder von Industrieanlagen. Auch viele Porträts entstanden in dieser Zeit.
Die Art und Weise seines Schaffens war dabei vielfältig – so können wir uns heute an Kohle- und Bleistiftzeichnungen sowie Aquarellen und Ölbildern erfreuen.
Kurt Preißler war 1948 Mitbegründer der Künstlergemeinschaft Die Kaue in Freiberg und Mitglied des Verbandes Bildender Künster in der DDR.
Um dem Künstler und Sohn unserer Stadt die Ehre zu erweisen entstand 2014 der Saydaer Malerweg aber auch Bilder anderer Laienkünstler sind auf dem Malerweg in Sayda und Umgebung zu finden – so von Petra Berger – Angela Gläßer – Anke Griesbach - Paul Bloss – Christian Domke - Rudi Peschel und Paul Tränkner.

Auf dem Foto sehen sie Kurt Preißler im Garten seines damaligen Wohnhauses ( Waldstraße 6 ) hinter dieser Staffelei.
Arbeitsgrundlage sind dabei einige Küchenmöbel – eine Großartige Staffelei konnte sich der Künstler – welcher uns heute auf unserem Rundgang auf dem Malerweg Sayda mit vielen Landschaftsbildern und Stadtansichten – meist mit dem Kirchturm als stadtprägendes Wahrzeichen – erfreut hat nicht leisten.

+ Kurt Preißler wurde in Sayda 1893 geboren, doch schon bald verzog er mit seinen Eltern nach Dresden – denn dort waren die Verdienstmöglichkeiten für seinen als Dekorationsmaler tätigen Vater wesentlich günstiger. Die Tätigkeit seines Vaters weckte in dem noch jugendlichen Kurt Preißler das Interessen an der Kunst – an der Malerei. Nach dem Abschluß am Realgymnasium verdiente er sich sein Studium an der Kunstakademie in Dresden durch zeichnerische Ausgestaltung von Katalogen für das Kaufhaus Renner und als Zeichner für Architekten in Dresden. Aus humanistischen Gründen ließ er sich im Ersten Weltkrieg zum Sanitätssoldaten ausbilden. Nach dem Krieg beendete er sein Studium an der Kunstakademie als Meisterschüler.
Ab 1923 stellte er seine Werke regelmäßig im Rahmen des Sächsischen Kunstvereines aus.In den folgenden Jahren führten ihn Studienreisen z.B. nach Dänemark – Polen – Italien und in die Schweiz sowie an die Ostsee.
Bei den Luftangriffen auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde auch Preißler mit Ehefrau Gertrud ausgebombt. Dabei ging auch sein bis dahin geschaffenes Werk fast vollständig verloren. Seine Frau Gertrud verließ mit wenigen Habseligkeiten den Ort des Schreckens und fand Unterkunft in Sayda – wo 1946 auch Kurt Preißler eintraf.
So wurde der Geburtsort Sayda für die in Dresden ausgebombten und all ihrer Habe verlustig vergangenen zur neuen Heimat – wenn auch arm aber am Leben stürzte sich Preißler dort wieder auf die Malerei und in einem wahren Schaffensrausch schuf er unzählige Bilder von seiner neuen – unserer – Heimat.
Bis zu seinem Tode im Jahr 1968 entstanden so unzählige Werke mit Ansichten unserer erzgebirgischen Landschaft – manchmal gemalt auch nur für einen Sack Kartoffeln – einen Korb Äpfel oder ein Dutzend Eier um den ärgsten Hunger der Nachkriegsjahre stillen zu können. Später entstanden auch Werke welche sich mit dem Hütten- und Bergbau beschäftigten sowie Bilder von Industrieanlagen. Auch viele Porträts entstanden in dieser Zeit.
Die Art und Weise seines Schaffens war dabei vielfältig – so können wir uns heute an Kohle- und Bleistiftzeichnungen sowie Aquarellen und Ölbildern erfreuen.
Kurt Preißler war 1948 Mitbegründer der Künstlergemeinschaft Die Kaue in Freiberg und Mitglied des Verbandes Bildender Künster in der DDR.
Um dem Künstler und Sohn unserer Stadt die Ehre zu erweisen entstand 2014 der Saydaer Malerweg aber auch Bilder anderer Laienkünstler sind auf dem Malerweg in Sayda und Umgebung zu finden – so von Petra Berger – Angela Gläßer – Anke Griesbach - Paul Bloss – Christian Domke - Rudi Peschel und Paul Tränkner.

Text Eduard
Text Andreas
Text Paul